Vita der Mathilde von Canossa

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8 mit Gold geschmückte Miniaturen und zahlreiche Initialen. Entstehung: 1115 in Canossa.... mehr
Beschreibung "Vita der Mathilde von Canossa"

8 mit Gold geschmückte Miniaturen und zahlreiche Initialen.
Entstehung: 1115 in Canossa. Mathilde (1046-1115) war die letzte Vertreterin der großen Dynastie der Markgrafen von Tuszien, die in weniger als hundert Jahren einen Herrschaftsbereich auf italienischem Boden aufgebaut hatten. Ihr Leben stand im Bann der großen Politik, die durch den Machtkampf von Papst und Kaisertum gekennzeichnet war. Durch ihre Unterstützung des reformerischen Papsttums, die in der Übereignung ihres gesamten Besitzes - der Mathildischen Güter - an den Kirchenstaat gipfelte, opferte sie den Anspruch ihres Hauses. Die Vita der Mathilde von Canossa lässt nicht nur diese schillernde Persönlichkeit wieder lebendig werden, sondern liefert auch Ansätze für die Bewertung heute umstrittener historischer Ereignisse und Gestalten. Der Benediktinermönch Donizio von Canossa setzte in seiner Vita Mathildis der Markgräfin ein literarisches Denkmal. Sein zwischen 1111 und 1114 entstandenes Werk umfasst zwei „Bücher“ mit jeweils rund 1400 Hexametern, die durch Prosatexte eingeleitet sind. Es handelt sich weniger um eine Biographie Mathildes als um eine Preisung des Aufstiegs des Hauses Canossa zum mächtigsten italienischen Fürstengeschlecht des 11. Jahrhunderts. Das zweite Buch allerdings hat Donizio ganz Mathilde gewidmet. Ihre in tiefer Frömmigkeit gründende Treue zum Papsttum und ihr Bestreben, zwischen Heinrich IV. und Papst Gregor VII. vermitteln zu wollen, stehen im Vordergrund. Die Vita Mathildis belegt das entschiedene Eintreten der Markgräfin zugunsten des Kaisers, der am 25. Januar 1077 im Büßergewand vor dem Tor der Stammburg Mathildes erschien, in der Papst Gregor Zuflucht vor ihm gesucht hatte. Da das mit acht prachtvollen Miniaturen in leuchtenden Farben mit Goldauftrag illustrierte Dedikationsexemplar erst nach Mathildes Tod im Sommer 1115 fertiggestellt werden konnte, fügte Donizio eine aus 149 Versen bestehende Totenklage an. Die vita mathildis blieb ein eindrucksvolles Zeugnis der Entwicklung einer Dynastie im Spannungsfeld der Zeitgeschichte. Faksimile + Kommentar in Schmuckschuber. Geprägtes Leder. Limitierte Auflage: 2000 Exemplare, davon 600 für den deutschsprachigen Raum.

Neuwertiges Exemplar

Seiten: 180 Seiten.
Format: 160 x 210mm.
Jahr (Druck): 1984
Verlag: Stuttgart, Belser,
Bibliothek: Cod. Vat. lat. 4922 Biblioteca Apostolica Vaticana, Rom.
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